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"Wer auf
mich hört, macht Karriere und verdient viel Geld" / Fußball-Trainer
Felix Magath im GQ-Interview
München (ots)
- Spieler und Kollegen nannten ihn Quälix, Schleifer oder Saddam.
Vom "harten Hund" Felix Magath ist in der aktuellen Ausgabe der
GQ Gentlemen´s Quarterly wenig geblieben. Dafür tritt nun Magath,
der Erfolgstrainer des Fußball- Bundesligisten VfB Stuttgart auf.
Im GQ-Interview sagt er gewohnt selbstbewusst: "Wer auf mich hört,
wird seinen Weg gehen - womöglich bis zum Nationalspieler. Er wird
Karriere machen und viel Geld verdienen." Doch die Spieler hören
nicht auf Magath: "Um einen jungen Spieler durcheinander zu bringen,
reicht es schon, wenn er täglich hört, welche Vereine an ihm interessiert
sind. Geld ist natürlich das Hauptthema."
Als Spieler
war Magath eher konstant und zehn Jahre beim Hamburger SV. Als Trainer
musste er oft seinen Hut nehmen. Darüber aber regt er sich längst
nicht mehr auf: "Ich bin mittlerweile so alt, dass ich mir sage:
Ach, lass mal, das bringt doch alles nichts." Seine bisherigen Stationen
lässt der ehemalige Übungsleiter von Bremen, Frankfurt und Nürnberg
daher gelassen Revue passieren: "Für mich ging es nach jeder Entlassung
besser weiter als vorher."
Ein Rauswurf
an sich schmerzt Magath nicht mehr. Ihn erregt jedoch, wie die Öffentlichkeit
mit vermeintlich erfolglosen Trainern und ihren Familien umgeht:
"Wie Trainer von den Medien an den Pranger gestellt werden, das
hat auch Folgen für die Kinder. Extrem hart, was die dann aushalten
müssen. Nur weil irgendwelche Spieler ihre Leistung nicht bringen!"
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